PräSens
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FuE-Projekt: "Entwicklung einer energiesparenden Klimasensorik für die technische Gebäudeautomation"

Das Ziel des Vorhabens bestand in der Entwicklung neuer innovativer Sensorkomponenten in geeigneten Mehrfachkombinationen. Im Ergebnis wurde eine multiple Klimasensorik entwickelt, die wesentlich zur Energieeinsparung im Bereich der Gebäudetechnik führt. Verfahrensseitig konnte dabei eine neue Qualität der präzisen Messung der verschiedenen Messgrößen:

  • CO2 u. Mischgase
  • Temperatur
  • rel. Feuchte
  • Luftdruck
  • Helligkeit
  • Bewegung
  • Druck

die das Raumklima bestimmen, erreicht werden. Ein Hauptkriterium der Entwicklung bestand in der Eliminierung von Messfehlern, die durch Strahlungseinflüsse entstehen. 

Im Ergebnis des Vorhabens, das erfolgreich im November 2004 abgeschlossen wurde, entstand eine Gerätefamilie für den Einsatz in der Technischen Gebäudeausrüstung, die aus drei Gerätevarianten besteht:

  • TAG - Low Cost (2 Sensoren, 2 Ausgänge)
  • TAG - Standard (8 Sensoren, 8 Ausgänge, LCD Display, Schaltkontakte, LED)
  • TAG - Präzision (4 Sensoren, hohe Auflösung des AD Wandlers (16 bit ), Kompensationsalgorithmen, LCD Display)

Internationale Vermarktung von Sensorlösungen der Netzwerkpartner - das T.A.C.-Projekt

Die T.A.C. AB (Malmö, Schweden) hat über eine weltweite Ausschreibung die Auslagerung ihrer Produktion für die Klimasensorik angefragt. T.A.C. ist der weltweit führende Spezialist auf dem Gebiet Energie und Automation. Das betrifft insbesondere Produkte und Systeme für die Gebäudeautomation basierend auf LONWORKS®, BACnet®, IP und anderen standardisierten Lösungen. T.A.C. gehört damit zu den vier großen, weltweit tätigen MSR-Unternehmen.

Die Paul Rüster & Co. Produktions GmbH konnte sich gegenüber dem Wettbewerb durchsetzen und hat den Zuschlag für die Produktionsübernahme der ersten Sensoren erhalten. Der hohe Innovationsgrad und die große Flexibilität, verbunden mit dem stetigen Wachstumsstreben des Unternehmens, haben T.A.C. überzeugt. Im Unternehmensverbund des NEMO-Netzwerkes PräzisionsSensorik (PräSens) ist es vollständig gelungen, die von T.A.C. angefragte Produktpalette abzubilden.

Beteiligte Netzwerkunternehmen:

Die Verhandlungen mit allen erforderlichen Auditierungen der Qualitäts- und Umweltschutzmanagement-Systeme sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die ersten Auftragsbearbeitungen für die Übergangsphase zur Einstellung der Produktion in Schweden sind im vollen Gange. Bereits in der Anlaufphase ist eine sehr positive Zusammenarbeit beider Seiten entstanden. Dies kommt besonders durch die Vorbereitung einer weiteren Auslagerung einschließlich Produktion und Entwicklung zum Ausdruck.

 

DKD-Kalibrierlabor

Von den Netzwerkunternehmen deka Sensor+Technologie GmbH und Paul Rüster & Co. Produktions GmbH wird geplant, ein Labor für die Kalibrierung von Sensoren (Messgrößen: Temperatur, Druck, Feuchte) aufzubauen, das nach den Regeln/Verfahren des Deutschen Kalibrierdienstes auf Grundlage der Norm DIN EN ISO/IEC 17025 zertifiziert wird.

Für die Region Berlin-Brandenburg sollen damit qualitativ hochwertige und zunehmend nachgefragte Dienstleistungen für die Charakterisierung von thermodynamischen Vorgängen z. B. in den Bereichen

  • Klimaregelung
  • industrielle Trocknung
  • Qualitätskontrolle

erbracht und das Angebotsspektrum der Netzwerkunternehmen weiter komplettiert werden.

Die Eröffnung des Kalibrierlabors ist noch für das Jahr 2005 vorgesehen.

 

FuE-Projekt "Entwicklung einer standardisierten Sensordatenübertragung auf Grundlage des Generischen SPI-Interface (gSPI)"

Das von den drei Netzwerkunternehmen
  • Paul Rüster & Co. Produktions GmbH, Stahnsdorf,
  • Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge und
  • sitec GmbH, Brandenburg/Havel

konzipierte Projekt "Entwicklung einer standardisierten Sensordatenübertragung auf Grundlage des Generischen SPI-Interface (gSPI)" zielt auf die Entwicklung einer neuen Generation von universellen Transmittern für Sensoren zum Einsatz in der Haus- und Gebäudetechnik sowie der Industrieautomatisierung. 

Das Projekt basiert auf einer einheitlichen und herstellerneutralen Schnittstelle (offenes und neutralesI Businterface für Sensor- und Messsysteme), die vom Fachverband für Sensorik (AMA) seit Mai 2004 empfohlen wird. Es werden alle Bereiche des gesamten Systems, einschließlich der Einbindung von Technologien für eine drahtlose Anbindung der Sensoren berücksichtigt. Das betrifft:

  • die autarke Energieversorgung des Sensors, des Transmitters und seiner Gegenseite,
  • eine Auswahl von Medienkopplern (z. B. Funk, Powerline, CAT 5) und 
  • ein einheitliches Gehäusesystem.

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Stand: 24. März 2005